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Ibiza 
Mai 2003






Wie gewohnt entdeckte wieder mal Carsten ein preiswertes Reiseangebot, für 7 Tage auf die kleine Baleareninsel Ibiza,  und bei pritty Reisesucht und ihrem ewigen Fernweh.....................................
Es begann, diesmal mit LTU, leider wieder mit einem Nichtraucherflug. Der Flug dauerte gerade mal 2 Stunden. Wir kamen also nur zu einem Film auf dem Notebock, das wir natürlich dabei hatten.
Direkt am Flughafen nahmen wir unser von Deutschland aus gebuchtes Urlaubsauto, einen Ford Focus in Empfang. Mit dem haben wir die gesamte Insel ein mal umrundet, Gelände befahren, das ein normales Auto kaum geschafft hätte. Das auch noch mit einem für Deutschland erträumenswerten Spritverbrauch, von 32€ auf 700 km.
Am ersten Abend waren wir noch so naiv und haben uns von einer Reiseleiterin in einen gaststättenähnlichen Schuppen schicken lassen, in dem wir die mieseste und teuerste Paella die wir je gegessen haben, vorgesetzt bekamen. Die war genauso eklig, wie die Kneipe.
Daraus lernten wir und gingen oft Abends mit Carstens "luxuriösem" grillen. Den Faltgrill hatte er in Deutschland auf dem Trödel für das "Vermögen" von 1€, gekauft hatte. Fleisch, Kartoffeln und einer Tüte Holzkohle kamen noch als Tageskosten hinzu. Manchmal kamen zwei Urlaubsbekannte                

 

(Jens und Jana aus Leipzsch) mit. Wir saßen dann abends gerne auf einem "unserem" kleinen Felsvorsprung aßen, tranken, plauschten, beobachteten sehr schöne Sonnenuntergänge. 

   

So einiges angesehen haben wir, auf der zuletzt doch noch erfolgreichen Suche nach dem von Carstens Mutter gewünschten Deo "Magno". Wir haben uns alles Sehenswürdige, das Ei des Columbus, die Altstadt von Eivissa (Ibiza-Stadt), San Antonio, Santa Eulalia, einen Hippie-Flohmarkt und den Hafen anschaut, ein  Fest auf dem Festungshügel erlebt  und besuchten das "Cafe del Mar".
Eine Erinnerung, die wir bestimmt nicht so schnell vergessen werden war ein Gastronomiebesuch im Hafen von Eivissa. Hier haben wir den leckersten Fisch, den wir jemals gegessen haben, einen " Rochen auf Ibizenkische Art", serviert bekommen. Pritty hat dann, wieder zu Hause, einen Rochen im KaDeWe aufgetrieben und versucht das Gericht nachzukochen. Sie ist aber, mangels des nirgends aufzutreibenden Rezept, gescheitert. Geschmeckt hat es aber trotzdem ganz gut. Nur der Preis des nicht einmal filetierten Rochen,  ließ uns fast jeden Bissen in Hals stecken bleiben.